Literarische Erzählung
Echo ohne Ursprung
Er hat keine Vergangenheit.
Nur eine Gefahr, die jeden Tag näherkommt.
Mikael erwacht ohne Erinnerung an sein früheres Leben. Keine Bilder, keine Stimmen, nur ein Drang, der ihn immer wieder zu einem verlassenen Hochhaus treibt. Dort, zwischen Beton und Schatten, beginnt ein Wettlauf gegen unsichtbare Gegner. Ein Mordanschlag wirft ihn mitten in eine Verschwörung, deren Fäden sich über Grenzen und Kontinente ziehen – und deren Drahtzieher ihn besser kennen, als ihm lieb ist.
Bruchstücke seiner Erinnerung kehren zurück: ein Name, ein Lachen, das Bild einer Frau. Doch jedes Puzzleteil bringt nicht nur Klarheit, sondern auch neue Gefahr.
Freunde und Feinde verschwimmen, Versprechen werden zu Fallen, und selbst die Wahrheit ist nicht immer das, wofür sie sich ausgibt. Während Mikael um sein Leben kämpft, muss er begreifen, dass er nicht nur Opfer einer Intrige ist – sondern Teil eines Spiels, dessen Regeln er selbst einmal mitgeschrieben hat.
Mit internationalem Setting, intensiver Action und psychologischer Tiefe führt dieser Thriller durch verlassene Gebäude, geheime Konferenzen und tödliche Begegnungen. Dabei wechseln sich temporeiche Szenen mit stillen Momenten ab, in denen Mikael mit seiner eigenen Identität ringt.
Ein Verschwörungsthriller, der packt wie „I Am Pilgrim“ und die düstere Atmosphäre von „Shutter Island“ atmet.
Für Fans von Geschichten, in denen jede Enthüllung neue Fragen aufwirft und jeder Verbündete zur Bedrohung werden kann.
Hynovia
Was bleibt, wenn niemand hinsieht
Ein literarischer Gesellschaftsroman über Verantwortung, Verlust und das stille Aufbegehren.
Zehn Namen. Zwei Listen. Eine Eskalation, die keiner kommen sah.
Jakob schreibt Listen – keine To-do-Listen, keine Wunschzettel.
Es sind Namen von Menschen, die zerbrochen sind.
Menschen, die niemand mehr sieht.
Vergessen von Institutionen. Ignoriert von Öffentlichkeit und Politik.
Was als stille Mahnung beginnt, wird zur Forderung:
Aufmerksamkeit. Verantwortung. Gerechtigkeit.
Doch die Gesellschaft hört nicht zu.
Und mit jedem überhörten Flüstern wächst der Druck.
Kommissar Feller, selbst zerrieben zwischen Vorschriften und Zweifel, erkennt zu spät, was sich anbahnt. Als die Einweihung einer neuen Oper in einer Katastrophe mündet, ist es mehr als ein Brand.
Es ist das Scheitern eines Systems.
Hynovia ist ein psychologisch-literarischer Roman über Moral und Ohnmacht,
über stille Wut und leise Konsequenzen – und über die Frage,
wie viel ein Mensch ertragen muss, bevor er gesehen wird.
Für Leser:innen von Juli Zeh, Ferdinand von Schirach und literarischen Gesellschaftsromanen mit Spannungstiefe.
Empfohlen ab 16 Jahren. Enthält gesellschaftskritische, psychologisch anspruchsvolle Inhalte.